Bernhard: Bayern macht Druck - Bund muss Kat-Benziner in Umweltzonen fahren lassen
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Energie und Umwelt | 2007-03-02 17:39:57

Bernhard: Bayern macht Druck - Bund muss Kat-Benziner in Umweltzonen fahren lassen

Bernhard: Bayern macht Druck - Bund muss Kat-Benziner in Umweltzonen fahren lassen


München (pressrelations) - Bernhard: Bayern macht Druck - Bund muss Kat-Benziner in Umweltzonen fahren lassen Bayern wird die Benachteiligung von Kat-Benzinern nicht hinnehmen und den Druck auf die Bundesregierung weiter erhöhen. Dies erklärte Umwelt-Staatssekretär Otmar Bernhard heute in München, nachdem der Bund Benziner mit geregeltem Katalysator immer noch nicht in die Umweltzonen fahren lässt. 'Kein Feinstaub und trotzdem Fahrverbot - das ist Unsinn'- Bayern wird die Benachteiligung von Kat-Benzinern nicht hinnehmen und den Druck auf die Bundesregierung weiter erhöhen. Dies erklärte Umwelt-Staatssekretär Otmar Bernhard heute in München, nachdem der Bund Benziner mit geregeltem Katalysator immer noch nicht in die Umweltzonen fahren lässt. Bernhard: 'Städte machen Umweltzonen, um die Bewohner der Innenstadt vor Feinstaub zu schützen. Dass jetzt sogar die draußen bleiben müssen, die gar keinen Feinstaub ausstoßen, ist Unsinn. Diesen handwerklichen Fehler muss der Bund schleunigst bereinigen.' Benziner ohne Kat beziehungsweise mit ungeregeltem Kat sollen eine Zufahrtsbeschränkung erhalten. Es könne aber doch nicht angehen, dass Besitzer von Kat-Benzinern mit Rußschleudern in einen Topf geworfen werden und ein Fahrverbot erhalten. Dabei wäre alles ganz einfach - über eine Bundesverwaltungsvorschrift könnte der Bund schnell und unkompliziert diese Benachteiligung bereinigen. Parallel dazu muss der Bund die Kennzeichnungsverordnung ändern und damit Rechtssicherheit schaffen. Bernhard kündigte an, dass Bayern alle Anstrengungen unternehmen wird, rechtzeitig vor Inkrafttreten der Umweltzonen vom Bund klare Regelungen zu erlangen. +++ Bernhards Forderung erhält die einmütige Unterstützung der Umweltzonen-Städte und des bayerischen Städtetags. Benzin-Pkw mit geregeltem Katalysator stoßen keinen Feinstaub aus und die Stickstoffoxid-Emissionen sind mit denen von Euro-1-Benzin-Pkw, die eine grüne Plakette erhalten, vergleichbar. Das Versäumnis des Bundes darf nach den Worten Bernhards nicht dazu führen, dass wichtige Maßnahmen der Luftreinhaltung nicht durchgeführt oder die Kommunen durch zigtausend Einzelfallausnahmen belastet werden. Deshalb gehen die vorbereitenden Arbeiten für die Umweltzone auch ohne Verzögerung weiter, versicherten die betroffenen Städte. Weitere Informationen: http://www.luft.bayern.de  
 
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